Piloten-Infos

Tauglichkeit

Eingeschränkte Tauglichkeit (MED. A. 020)

Inhaber einer Lizenz dürfen die Rechte ihrer Lizenz oder Erlaubnis nicht ausüben, wenn sie:

  1. von der Einschränkung ihrer flugmedizinischen Tauglichkeit Kenntnis haben,
  2. ein Arzneimittel einnehmen oder anwenden, das sie in der sicheren Ausübung der Rechte beeinträchtigen kann,
  3. sich einer medizinischen Behandlung oder einem chirurgischen Eingriff unterziehen, der die Flugsicherheit beeinträchtigen kann.

Inhaber einer Lizenz dürfen die Rechte ihrer Lizenz oder Erlaubnis nicht ausüben, wenn sie in ihrer körperlichen oder geistigen Leistungsfähigkeit eingeschränkt sind; vielmehr haben sie unverzüglich flugmedizinischen Rat einzuholen, insbesondere bei:

  1. Krankenhauseinweisung,
  2. chirurgischem oder sonstigem invasiven Verfahren,
  3. regelmäßiger Einnahme von Medikamenten (verordnet und rezeptfrei),
  4. erheblicher Erkrankung oder Verletzung (die die Tätigkeit als Flugbesatzungsmitglied nicht zuläßt),
  5. Notwendigkeit der Benutzung einer Sehhilfe,
  6. Schwangerschaft       

Im Falle einer eingeschränkten Tauglichkeit gilt Folgendes:

Inhaber von Tauglichkeitszeugnissen der Klasse 1 und Klasse 2 müssen ein flugmedizinisches Zentrum oder einen flugmedizinischen Sachverständigen konsultieren.

Wenn der Lizenzinhaber auf Grund einer Erkrankung 21 Tage nicht fliegen kann oder könnte, ruht seine Tauglichkeit.. Der flugmedizinische Sachverständige muss die Tauglichkeit des Lizenzinhaber beurteilen und entscheiden, ob dieser imstande ist, seine Rechte weiter auszuüben.
AMC 1 MED.A.020 (c).

Inhaber von Tauglichkeitszeugnissen für LAPL müssen ein flugmedizinisches Zentrum, einen flugmedizinischen Sachverständigen oder den Arzt für Allgemeinmedizin konsultieren, der das Tauglichkeitszeugnis unterschrieben hat. Das flugmedizinische Zentrum oder der flugmedizinische Sachverständige muss die flugmedizinische Tauglichkeit der Lizenzinhaber beurteilen und entscheiden, ob diese imstande sind, ihre Rechte weiter auszuüben

Augenbestimmungen

Aktuelle Augenbestimmungen PART MED

Bestimmungen Medical Klasse 1

Die Intervalle der augenärztliche Untersuchung Klasse 1 abhängig vom Refraktionsfehler gemäß AMC to Part MED
AMC1 MED.B.070 d), siehe unter Pflichtuntersuchungen

  1. Fernvisus MED.B.070 (c)
    für jedes Auge mit oder ohne Korrektur mindestens 0,7 bei beidäugigem Sehen 1,0
    Grenzwerte für die unkorrigierte Sehschärfe sind nicht festgelegt.

  2. Refraktionsfehler AMC1 MED.B.070 (d)
    Bei Erstuntersuchung eine Hyperopie +5 Dioptrien; Myopie-6 Dioptrien
    Bei Verlängerung/Erneuerung maximal + 5 Dioptrien.
    Keine Überschreitung möglich.
    Bei Überschreiten von -6 Dioptrien kann bei ausreichender fliegerischer Erfahrung als tauglich beurteilt werden.

  3. Astigmatismus
    Bei Erstuntersuchung 2 Dioptrien,
    bei Nachuntersuchung maximal 3 Dioptrien, kann bei Überschreitung bei ausreichender fliegerischer Erfahrung als tauglich beurteilt werden.

  4. Anisometrie
    Bei Erstbewerbern 2 Diotrien Unterschied zwischen den Refraktionsfehlern beider Augen.
    Bei Verlängerungsuntersuchungen kann bei ausreichender Erfahrung über 3 Dioptrien begutachtet werden.

Bei Erstuntersuchung kann bei Überschreitung der Grenzwerte außer bei Hyperopie die Tauglichkeit überprüft werden.
Bei Nachuntersuchungen können die Grenzwerte außer Hyperopie +5 überschritten werden.
Überschreitet eine Anisometropie 3 Dioptrien sollen Kontaktlinsen getragen werden.
Es sind dann regelmäßige Augenarztuntersuchungen erforderlich.

  1. Binocularsehen MED.B.070 (e)
    Bewerber müssen ein normales Gesichtsfeld und eine normale binokulare Funktion aufweisen

  2. Refraktiv-chirurgische Eingriffe AMC1 MED.B.070 (i) (1)
    Die präoperativen Werte dürfen + 5 Dioptrien nicht überschreiten.
    Weitere Forderungen: stabile Refraktionsverhältnisse, keine postoperativen Komplikationen, Blendempfindlichkeit normal, mesopische Kontrastsensitivität nicht beeinträchtigt.
    Wartezeit ibis das Auge stabil ist.(weniger als 0,75 D. Schwankung am Tag).

  3. Katarakt-Operationen AMC1 MED.B.070 (i) (2) machen untauglich.
    Die Tauglichkeit kann nach 3 Monaten überprüft werden, eventuell auch früher.

  4. Glaukom-OperationenAMC1 MED.B.070 (i) (3)
    Die Tauglichkeit kann sechs Monate nach erfolgreicher Operation überprüft werden, eventuell auch früher:

Bei den aufgeführten Augen-Operationen muss das LBA nicht involviert werden!

  1. Farberkennung AMC1 MED.B.075
    Bei der Erstuntersuchung müssen Bewerber den Test nach Ishihara bestehen. Wenn sie diesen Test nicht bestehen, müssen sie erweiterte Tests bestehen. (Anomaloskop oder Signallaterne).

Farbsehschwäche

Farbsehschwäche

Die Farberkennung wird nach EASA mit den Farbtafeln nach Ishihara oder am Anomaloskop (nach Nagel) oder mit einer Signallaterne geprüft.

Die Untersuchung mit den Farbtafeln muss bei guten Lichtverhältnissen stattfinden. Die Ergebnisse am Anomaloskop sind von der Erfahrung des einzelnen Untersuchers abhängig. Dies hat dazu geführt, dass Bewerber bei verschiedenen Untersuchungsstellen völlig unterschiedliche Ergebnisse erzielt haben Bewerber. Es sind 3 Laternentypen zugelassen. Spectrolux - Holmes Wright - Beynes. Diese Laternen-Typen sind im Augenblick sehr schwer zu bekommen. Auch die AMC`s haben damit Probleme.

Es ist zu beachten, dass die einzelnen Laternen-Typen und Testbedingungen zu unterschiedlichen Ergebnissen führen können. Aber es gibt keine Regel welcher Test am bestem zu bestehen ist. Die JAA hat an der Universität in London eine Untersuchung durchgeführt, bei der Bewerbern - die den Ishihara-Test nicht bestanden hatten - an den 3 Laternen und am Anomaloskop getestet wurden.

Da die 3 Laternen unterschiedliche Lichtcharakteristik und Lichtstärke haben und nach unterschiedlichen Protokollen geprüft wird, gleichzeitig das Anomaloskop nach Nagel ein völlig anderes Testprinzip beinhaltet, hat der Vergleichstest wie erwartet zu unterschiedlichen Ergebnissen bei den selben Bewerbern geführt. Es wurden darauf hin im Jahr 2000 Untersuchungsprogramme in UK, Canada und den Niederlanden initiiert, deren Ergebnisse zu einheitlichen Standards führen sollen.

Am AMC in London wird mit dem Typ Holmes Wright und Beynes geprüft. Man muss einen Typ schaffen. Es wird zuerst nach Beynes geprüft. Kein Grund zur Panik, wenn man diesen Test nicht schafft. In Holland steht der Typ Holmes-Wright zur Verfügung. In Zürich wird mit dem Typ Spectrolux geprüft, in Köln mit dem Typ nach Beynes. Am AMC in Frankfurt und Fürstenfeldbruck ist im Augenblick keine Lampe vorhanden. In Fürstenfeldbruck soll bald eine Lampe nach Beynes verfügbar sein. Frankfurt schickt seine Bewerber (wenn ein Laternen-Test nötig ist) nach London!!! zum Test. Man muss einen Latern-Test nur einmal bestehen. Bei Augenärztlichen Wiederholungs-untersuchungen ist kein neuer Test nötig.
Die Holmes-Wright Laterne besteht aus 2 übereinander liegenden Lichtern, die rot, grün oder weiß sein können. Es werden alle Kombinationen eingespielt, also oben und unten je eine unterschiedliche Farbe oder auch oben und unten die gleiche Farbe. Die Beynes Laterne strahlt 5 verschiedene Lichter aus - rot - grün - blau - orange - weiß.

Ablauf der Tests nach Erfahrungsberichten von Bewerbern.

Holmes-Wright Test und oder Beynes Test in London-Gatwick im UK-CAA-Aviation House -Telefonnummer 0044 1 29 35 73 700 Mr. Adrian Corley.
Schnelle Terminvergabe, circa 10 Taxi-Minuten vom Flugplatz: Anfahrtsweg unter www.caa.co.uk. Als Hotel in der Nähe für Übernachtung ist das "Holiday Inn Crowley" geeignet.
Der Test wird auch noch im London Heathrow Centre im Control Tower gegenüber dem Terminal 2 durchgeführt -Telefonnummer 0044 20 87 45 33 51. Die Kosten für den Test betragen in Heathrow 50,-- pds und im Aviation House 28,-- pds. Zwischen Heathrow und Gatwik verkehrt ein Shuttle Bus der "National Express" und man bewältigt die Strecke in einer guten Stunde. Zum Aviation House fährt man vom Gatwik Terminal North oder South mit dem Local Bus Nr.10 zur Haltestelle City Place und von dort sind es noch etwa 5 min. Fußmarsch.

Der Testablauf mit der Holmes-Wright Laterne:

Der Test wird in einem Raum ohne Fenster bei normalen Leuchtstoffröhren Licht durchgeführt. Entfernung von der Lampe ca. 5 – 6 Meter. Die Tests sind standardisiert und laufen wie folgt ab: Gezeigt werden 2 übereinander liegende Lichter in 9 Kombinationen der Farben rot, grün und weiß, wobei die Farbtöne von rot und grün auch wechseln. Man darf sich also nicht nur auf die Helligkeit der Farbpunkte einstellen, sondern muss die Farben schon wirklich sehen. Die Lampen haben die Größe von Leuchtdioden und sind aus einer Entfernung von etwa 6 Metern sehr klein.

Es gelten folgende Regeln:

  1. kein Fehler in der ersten Runde -> Test bestanden
  2. irgendeine rot - grün Verwechslung -> automatisch durchgefallen
  3. ein anderer Fehler -> es werden 2 weitere Runden absolviert
  4. kein Fehler in beiden Extrarunden -> Test bestanden
  5. Fehler in Runde 2 oder 3 -> Dunkeladaption
  6. kein Fehler in der Dunkelrunde -> Test bestanden
  7. irgendein Fehler in der Dunkelrunde -> automatisch durchgefallen.

Die 9 Farbkombinationen haben in den einzelnen Runden immer die gleiche Reihenfolge - jedoch wird einem nicht gesagt wo man den Fehler gemacht hat.

Holmes-Wright Test in Holland
Aeromedical Expert Centre
Fokkerweg 300
1438 AN Schiphol - Oude Meer
Tel. 020-304 3290
Fax.020-304 3291
Internet: www.aecmedicals.nl

Beynes-Test in Köln, Tel.: 022 03 60 133 68, Frau Dr. Stern
Abstand 6 Meter, der Bewerber bekommt Zeit für die Augenadaption, erst werden die 5 Farben angesagt und gezeigt, dann muss der Bewerber die Farben ansagen.
Hier eine interessante und informative Seite über Farbenschwäche.

Augenoperationen

Augenoperationen

Vorab ein Tipp für alle Augenuntersuchungen - müde Piloten sehen schlechter !!! - also nur ausgeruht zum Augentest erscheinen. Auch sollte immer optimales Licht bei der Untersuchung herrschen. Nach einem Refraktiv-chirurgische Eingriffe am Auge ruht das Medical. (siehe unter Aktuelle Augenbestimmungen)

Refraktive Eingriffe werden primär bei einer Myopie, d.h. Kurzsichtigkeit angewandt. Es werden dabei mit dem Laser Hornhautschichten entfernt, so dass sich insgesamt die Brechkraft unseres optischen Apparates verändert.

Es gibt mehrere refraktive Verfahren:

Bei der PRK (Photorefractive Keratectomie) wird mit dem Laser ein Teil der oberflächlichen Schicht der Hornhaut abgetragen. Im Vergleich zur Lasik und Lasek ist die PRK risikoärmer, es werden pro Dioptrie, die zu korrigieren ist, circa 15 Mikrometer Hornhaut abgetragen. Bei einer durchschnittlichen Gesamtdicke von über 500 Mikrometer werden also bei z.B. 5 Dioptrien Korrektur 75 Mikrometer abgetragen, es bleiben also über 425 Mikrometer übrig, das würde auch die Anforderung der Bundeswehr an Jetpiloten noch erfüllen. Die PRK ist mit größeren postoperativen Schmerzen verbunden und die Heilung dauert länger als bei nachfolgenden Methoden.

Bei der Lasik (Laser in situ Keratomileusis) wird zuerst ein Hornhautlappen (sogenannter Flap) abgetragen, darunter Hornhautgewebe entfernt und dann der Hornhautlappen zurückverpflanzt. Im Gegensatz zur PRK führt die Lasik zu schnellerer Wiederherstellung des Sehvermögens und ist weniger schmerzhaft. Aber der technische Aufwand ist wesentlich grösser und daraus resultiert eine höhere Komplikationsrate.

Das Hornhaut-Epithel ist circa 70 Mikrometer, der Flap circa 130 Mikrometer dick, die Gewebsentfernung für 5 Dioptrien Korrektur circa 75 Mikrometer, so dass die Dicke der Resthornhaut über 230 Mikrometer beträgt. Der wiederaufgesetzte Flap zählt nicht mehr zur Hornhautdicke, da er über viele Jahre nicht einwächst und so nicht zur Stabilität der Hornhaut beitragen kann.

Das Problem der dünnen Resthornhaut besteht unter anderem in der Gefahr einer Keratokonus-Bildung, dabei wird die Hornhaut durch den Augeninnendruck nach außen hin ausgebeult, was unter anderem wieder die Brechkraft verändert. Erhöhter Augeninnendruck tritt auch bei gesunden Personen wie zum Beispiel bei Pressatmung, Geburt, Achterbahnfahren etc. auf.

Bei der Lasek (Laser epithelial keratomileusis) wird im Gegensatz der Lasik kein Schnitt in die Hornhaut gemacht, sondern nur die oberflächliche Schicht (Epithel) beiseite geschoben und nach der Abtragung von Hornhautgewebe durch den Laser wieder an Ort und Stelle gebracht. Die Lasek- Methode ist das neueste Verfahren und verbindet die Vorteile der beiden anderen Methode bei gleichzeitiger Vermeidung der Nachteile von Lasik und PRK.

Der effektiver Hornhautverlust beträgt hier circa 70 Mikrometer für das Epithel und 75 Mikrometer für die Korrektur von 5 Dioptrien, so dass eine Resthornhaudicke von über 360 Mikrometer bleibt.

Prof. Seiler, Leiter der Abteilung für refraktive Chirurgie der Universität Zürich und profunder Kenner der Materie weist darauf hin, dass durch die refraktiven Eingriffe zwar die Sehschärfe verbessert wird, aber die Sehqualität unter den obigen Standardverfahren vermindert wird. Zum Beispiel das Dämmerungssehen wird verschlechtert, die Blendung durch Licht wird verstärkt etc. Dies ist leicht nachvollziehbar, da es durch den Eingriff zu induzierten(also durch den Eingriff verursachten) zusätzlichen Abberationen kommt.

Das menschliche Auge weist, wie alle optischen Apparate- neben Kurz-Weitsichtigkeit und Astigmatismus - zusätzlich noch weitere Fehler höherer Ordnung auf, so genannte optische Aberrationen, wie zum Beispiel die sphärische Aberration und die Koma. Fallen parallele Lichtstrahlen in ein Auge, dann werden sie im idealen, aberrationsfreien Fall in genau einem Punkt fokussiert, der im normalsichtigen Auge in der Netzhaut liegt. Bei normalen Augen ist dies allerdings fast nie der Fall, der Bildpunkt ist unscharf und verzogen.

augen-op-1

Abbildung ohne Abberation und mit Abberation.

Erst seit etwa zehn Jahren ist es möglich, die Verzerrungen mit so genannten Aberrometern (Wellenfrontanalysern) quantitativ zu vermessen und seit kurzem mit Hilfe des Excimerlasers auch zu korrigieren. Größere Studien an Augen mit normalem Sehvermögen zeigten, dass das Durchschnittsauge eine im technisch-optischen Sinne bei normaler Pupillengröße eine gute Optik aufweist. Bei weiten Pupillen, wie sie zum Beispiel nachts auftreten, spielen aber die Aberrationen eine gewichtigere Rolle, was dazu führt, dass bei vergrößerter Pupille die größten Visusverluste zu verzeichnen sind.

augen-op-2

Nachtsehschärfe ohne Aberration versus Nachtsehschärfe mit Aberration.

Seit 1999 wird daher die topographiegeführte und oder wellenfrontgeführte Lasik durchgeführt, die laut Prof. Seiler als neuer Standard gilt . Durch diese Methode wird die induzierte Abberation wesentlich vermindert. Es wird individuell für das Auge an jeder Stelle eine unterschiedlich dicke Hornhautschicht abgetragen.

Dr. Brandl, der sehr erfahrene flugophtalmologische Leiter des flugmedizinischen Instituts der Luftwaffe in Fürstenfeldbruck -gleichzeitig AMC- sieht in Bezug auf Tauglichkeit auch alle 3 Verfahren als gleichwertig an. Auch gibt es für ihn kein bestimmtes Minimum der Rest-Hornhaudicke für die Tauglichkeit. Aber die Gefahr der Entstehung eines Keratokonus (Vorwölbung der Hornhaut) bei zu dünner Resthornhaut muss beachtet werden - siehe oben.

Änderungen gegenüber JAR-FCL 3

Änderungen gegenüber JAR-FCL 3

Änderungen in den medizinischen Anforderungen Klasse 1

Die medizinischen Anforderungen sind nicht erhöht worden, in manchen Bereichen wurden die Anforderungen etwas verringert.

  1. Die Anforderungen an die Augen sind wesentlich erleichtert worden.
    Wenn die geforderten Dioptrien-Werte überschritten werden, kann über das LBA eine Tauglichkeit erreicht werden.
    (siehe Augenbestimmungen)
  2. Bei Augenoperationen muss die Behörde nicht mehr involviert werden. (siehe Augenbestimmungen)
  3. Antikoagulationstherapie kann nach 6 Monaten durch LBA genehmigt werden. (nur Marcumar zugelassen)
    AMC1 MED.B.010 (f,g) (3)
  4. Medikamentenpflichter Diabetes (außer Insulin) kann durch das LBA genehmigt werden. AMC1 MED.B.025 (g)
  5. Erweiterte kardiologische Untersuchung nach Vollendung des 65. Lebensjahr und danach alle 4 Jahre. Aber nicht
    mehr wie früher am AMC, sondern beim Kardioologen!
    MED.B.010 (a) (3)         

Änderungen in den medizinischen Anforderungen Klasse 2

  1. Die Anforderungen an die Augen sind wesentlich erleichtert worden. Es gibt keine Diotrien-Begrenzung mehr, nach Operationen inklusive Lasern kann schnell wieder die Tauglichkeit erlangt werden. (siehe Augenbestimmungen)
  2. Antikoagulationstherapie kann nach 6 Monaten durch die Behörde genehmigt werden. (nur Marcumar zugelassen)
    AMC2 MED.B.010(f,g) (3).
  3. Medikamentenpflichter Diabetes (außer Insulin) kann durch die Behörde genehmigt werden.
    AMC2 MED.B.025 (g

Kontakt

Dr. med. Paul Liethen
Kochstraße 13
D-54290 Trier
Telefon: 0651 / 4367616
Telefax: 0651 / 4367621
Email:

Sprechstunden

Sprechzeiten nach Terminvereinbarung

 



Datenschutz